Ausstellung 

Susanne Schirdewahn

"Als wir noch nichts voneinander wussten"

 

  08.07 – 08.08.2021

  Montag bis Samstag 13-18:00 Uhr  Sonntag und Feiertage 10-17:00 Uhr  

  Zionskirche Berlin, Zionsplatz 

 Einführung: Als wir noch nichts voneinander wussten“

„Woher beziehen wir unser Wissen über die Welt und die Umwelt? Sind es die
Medien, die Erzählungen der anderen, die Reisen, die eigenen Erfahrungen mit ihr?“
Und wie gehen wir mit diesem Wissen um? Zum Beispiel: dass es ein Ozon-Loch
gibt, die Wälder sterben, nach Tschernobyl Waldpilze als ungenießbar gelten, sich
das ganze Klima nachhaltig verändert, ohne dass es uns täglich vom Stuhl reißt?
Und welche eigenen Bilder finden sich für Eindrücke dieser Zäsuren? Vor 35 Jahren
gab es ein erstes „Erwachen“, als sich der Super GAU ereignete, in dessen Folge
jenseits der Mauer die Umweltbibliothek gegründet wurde und Teenager wie die
Künstlerin sich zum ersten Mal die Frage stellten, was Politik für sie bedeutet, wenn
überhaupt.
In dem Ausstellungsprojekt „Als wir noch nichts voneinander wussten“ geht Susanne
Schirdewahn der Frage nach, wie wir unsere Umwelt durch den eigenen „Filter“
unserer Vorstellung verarbeiten. Geprägt von Vorbildern in Filmen, nehmen wir die
Ereignisse wie Tschernobyl, den Mauerfall, Corona selbst wie einen Film wahr, als
etwas Unrealistisches, das uns in seiner Tragweite dennoch täglich auf die Füße fällt.
Als roter Faden der Ausstellung benutzt Schirdewahn Video-Bänder, mit denen sie
andere Wesen, Tiere, Gestalten schnürt und vor eine gemalte Kulisse setzt, in der
sie die Bruchstücke unseres subjektiven Blicks auf „Das Da Draußen“ thematisiert“

Wenn sie noch weitere fragen zum Projekt, 35 Jahre Umwelt Bibliothek haben, schreiben sie uns doch gerne eine Email.